Description
- Versatile, lightweight telephoto zoom lens with 55-210mm (APS-C equivalent:82.5-315mm) and F4.5-6.3 for E-mount cameras with 3.8x zoom range
- Optical Image Stabilizer (SteadyShot) – up to 4EV levels. Viewing angle (APS-C): 29°-7° 40′
- Circular aperture with seven slats for beautiful blur effects
- Direct manual focus with non-rotating focus ring at AF: ideal for precise, comfortable manual focus settings
- Box contents: Sony SEL55210 F4.5-6.3 / 55-210 mm E-mount Sony telephoto zoom lens, lens cap, bayonet cap, lens hood (ALC-SH115)












Simitar
Ich bin eher selten im Telebreich unterwegs, wenn ich ihn aber doch mal nutzen wollte, nutzte ich bisher ein altes Beroflex Telezoom mittels Adapter an meiner Sony Alpha 6000. Dieses ist allerdings recht groß und schwer und die Bildqualität ist nicht überragend (es hat aber seinen eigenen Charme). Daher war ich auf der Suche nach einem kompakteren und leichteren Telezoom für meine Alpha 6000 und habe lange überlegt welches ich mir zulegen möchte. Da ich eben relativ selten den Telebereich nutze, sollte es kein teures sein. Beim Prime Day war nun das SEL-55210 im Angebot und ich habe zugeschlagen.
Das Objektiv ist, obwohl überwiegend aus Kunststoff gefertigt, gut verarbeitet. Zoom- und Fokusring sind griffig und laufen gut. Es ist auch sehr kompakt und leicht, was es zu einem guten Reiseobjektiv macht. Belegbare Tasten oder AF/MF Umschalter gibt es nicht – ich brauche diese aber auch nicht. Erste Einsätze gab es auch schon und die Bildqualität hat mich durchaus überzeugt. Den Autofokus nutze ich fast nie, bei meinen Versuchen funktionierte dieser aber gut. Die Lichtstärke ist mit 4.5-6.3 nicht die beste, was das Objektiv eher zu einem Schönwetterobjektiv macht. Wenn die Sonne scheint reicht die Lichtstärke aber vollkommen aus.
Sicherlich gibt es “bessere” Objektive mit besserer Bildqualität, Schärfe, Lichstärke oder Zusatzfunktionen wie AF/MF Umschalter oder belegbare Tasten, diese kosten dann aber auch dem entsprechend (deutlich) mehr. Für Leute die den Brennweitenbereich weniger nutzen, erstmal reinschnuppern wollen oder ein kompaktes Objektiv für den Urlaub oder unterwegs suchen, bietet das SEL-55210 aber ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis. Ich persönlich bin mit diesem Objektiv bis jetzt sehr zufrieden.
Manunet
zu einem rundum sorglos Paket!
Vorab: Bitte auch meinen Nachtrag lesen 😉
Ich habe mich beim kauf dieses Objektivs als Fotoeinsteiger auf die vielen positiven Bewertungen verlassen und wurde nicht enttäuscht.
Was hatte ich vor?
Als ambitionierter Einsteiger mit relativ wenig Vorerfahrung habe ich nach einer günstigen Möglichkeit gesucht einen großen Brennweitenbereich
abzudecken und mir daher zusätzlich zum Kit Objektiv der Alpha 5000 noch das SEL55210 gekauft.
Natürlich weiß ich, dass das Objektiv noch lange nicht die Obergrenze der Qualitätsleiter ist aber für meine Zwecke ist es völlig ausreichend.
Die Bilder sind gestochen Scharf und auch zum Rand hin fällt die Schärfe nur leicht ab.
Auch die Vignettierung ist kaum bemerkbar, wenn man kein geschultes Auge hat.
Die Maximalbrennweite von 210mm bietet viel Spielraum für Gestaltung und man bekommt zusätzlich noch eine schöne Schärfentiefe.
Lediglich die CA’s fallen beizeiten ziemlich negativ auf. Das lässt sich aber in Lightroom im Handumdrehen beheben.
Für jemanden der keine Bearbeitungsmöglichkeiten hat ist das aber ärgerlich, daher einen Stern abzug.
Mein Fazit:
Für Fotoeinsteiger die nicht gleich 900€ oder noch mehr für eine Linse ausgeben wollen sollten hier zugreifen.
Die Verarbeitungsqualität und die Bildqualität sind gleichermaßen sehr gut und dürften auch für leicht gehobene Ansprüche noch ausreichend sein.
Die Möglichkeit nun mit vielen Brennweiten zu Fotografieren hat mich als Fotografen schon deutlich besser gemacht.
Ein nettes Spiel um sich zu Beschäftigen: einen Zufallsgenerator von 16 – 210 einstellen und den restlichen Tag nur mit dieser Brennweite fotografieren die ausgegeben wird.
Macht Spaß und fördert die Kreativität! 😉
Haupteinsatzbereich der Linse bei mir findet sich aktuell da, wo sie eigentlich gar nicht zuhause ist: In der Produktfotografie!
Und da macht Sie einen ausgesprochen guten Job ( siehe Bild )
###### NACHTRAG 04.07.2017 – nach 1 1/2 Jahren Benutzung #####
Das Objektiv schlägt sich in diesem Preisbereich weiter erstklassig.
Mittlerweile hatte ich die Gelegenheit es auch beim Sport, im Wildlife-Bereich und in der Portraitfotografie zu testen.
Diese Erfahrungen möchte ich hier zusätzlich noch einmal schildern.
Portrait:
Bei der Portraitfotografie macht das Objektiv eine gute Figur, vorausgesetzt man kann Abstand zum Hintergrund gewinnen und hat ausreichendes Licht.
Leider kann das Objektiv nur am helligsten Tag und im Studio wirklich überzeugen, was angesichts der Lichtstärke auch logisch ist.
Das hätte ich vorher wissen müssen (war zum Zeitpunkt des Kaufes jedoch noch Einsteiger 😉 ) und ist deswegen keine Kritik am Objektiv.
Immerhin ist die Lichtstärke ja angegeben.
Unter den richtigen Bedingungen bildet das Objektiv aber genau so scharf und klar ab, wie man das erwartet.
Lediglich grelle Farben bei der Kleidung machen einem mit teils schon zu extremen CA’s einen Strich durch die Rechnung.
Daher wird bei mir in kürze noch das SEL50f18 für diese Anwendung folgen.
Wildlife:
Kurz und knapp: Das gleiche Problem.
Am Helligsten Tag super aber sobald man mal im Wald oder in der Dämmerung unterwegs ist sorgen ISO-Werte jenseits der 6000 oder lange Belichtungszeiten für wahlweise verrauschte oder unscharfe Bilder.
Tiere halten nunmal nicht still, da hilft nur eins: Lichtstärke. Hat dieses Objektiv leider gar nicht 😉
Sport:
Sport ist für mich einer der Punkte, wo das Objektiv am sinnvollsten untergebracht ist.
Man ist zum einen meist draußen, hat zum anderen einen brutal schnellen Autofokus und zusätzlich noch den optimalen Brennweitenbereich von 82-315 (Cropfaktor) damit gelingt es einem, jeden noch so schnellen Moment einzufangen.
Es ist schon spannend im nachhinein auf Bildern noch den Moment zu erkennen, in dem der Torwart bemerkt, dass er den Ball nicht mehr bekommt und der Blick von Entschlossenheit zu Enttäuschung wird, oder den Moment festzuhalten, wenn ein Kletterer sich auf seine 5m Reise Richtung Boden begibt und man von Angst bis Erleichterung alles sehen kann.
Natürlich gibt es auch dafür bessere und Lichtstärkere Objektive aber dafür muss man nunmal auch 1600€ und mehr hinblättern.
Bei dem Preisunterschied darf man dann natürlich entsprechend auch mehr erwarten.
Mein Fazit also nach gut 1 1/2 Jahren:
Gutes Objektiv im allgemeinen und Sehr gut in seiner Preisklasse.
Sollte für jeden ambitionierten Einsteiger und auch jeden Fortgeschrittenen mit engerem Budget ein Pflichtkauf sein.
Wenn ich mir zusätzlich zum Kit nur ein Objektiv unter 1000€ kaufen könnte – es wäre das SEL55210.
Denn auch wenn es in keinem Bereich das beste ist, ist es in allem doch ziemlich gut.
Und außerdem gilt doch immer der Grundsatz: Lieber ein verrauschtes Bild, das Emotionen rüberbringt, als gar kein Bild.
In diesem Sinne – viel Spaß mit dem Objektiv!
[…]
Verbesserungsvorschläge und Feedback nehme ich gerne in den Kommentaren entgegen 🙂
Amazon Kunde
Sehr schöne Erweiterung
Ich hatte schon die die klei e von 0 bis 55
Und mit der wo bis 210 geht der zoom ist echt klasse auch schön hoch auflösende bilder