Description
- Wide angle lens with high light intensity for mirrorless APS-C cameras
- Lightweight, compact body
- Dust and splash-proof connection
- For nature / landscape, available light, architecture / indoor photography
- Quiet autofocus
€388.00 €439.00
| Lens Type | mirrorless camera |
|---|---|
| Compatible Mountings | Sony E |
| Maximum Focal Length | 16 Millimeters |
| Minimum Focal Length | 16 Millimeters |
| Lens Design | Prime |
| Focus Type | Internal focusing |
| Fixed Focal Length | 16 Millimetres |
| Lens Coating Description | Revêtement Super Intégré |
| Zoom Ratio | 1:1 |
| Real Angle Of View | 83.2 Degrees |
| Maximum Aperture | 1.4 Millimetres |
| Minimum Aperture | 16 Millimetres |
| Number of Diaphragm Blades | 9 |
| Photo Filter Size | 67 Millimeters |
| Lens Mount | Sony E |
| Image Stabilization Type | No |
| Has Self-Timer | No |
| Compatible Devices | Sony E |
| Maximum Shutter Speed | 1/4000 seconds |
| Shooting Modes | Auto, program, aperture priority, shutter priority, manual |
| Exposure Control Type | Automatic, manual |
| Water Resistance Level | Water Resistant |
| Media Type | ProductImage |
| Viewfinder Type | Electronic viewfinder |
| Colour | black |
| Brand Name | Sigma |
| Camera Lens | 16 mm |
| Model Name | 16 mm, F 1.4 DC DN |
| UPC | 085126402655 |
| Manufacturer Part Number | 402965 |
| Global Trade Identification Number | 00085126402655 |
| Unit Count | 1.0 count |
| Model Number | 402965 |
| Item Weight | 14.3 Ounces |
| Item Type Name | Sigma 16 mm F1.4 DC DN Lens for Sony E-Mount Lens Bayonet |
| Manufacturer | SIGMA |
| Box Contents | Front cover, rear cover, lens hood LH716-01, instruction manual (English language not guaranteed) |
| Product Warranty | 1 JAHR EUROPÄISCHE Sigma GARANTIE |
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john
Lichtstärke ist durch nichts zu ersetzen! Die modernen Sensoren mögen zwar immer rauschärmer bei hohen ISO Einstellungen werden, aber mit 1,4er Blende erhält man letzlich mit diesem Objektiv bessere Bilder als mit einer 4er Blende und entsprechend hoher ISO Zahl. Wo ich schon bei den grossen Plus der Sigmas bin, die wirklich homogene Bildqualität!
Es ist nicht so, dass die Ecken erst abgeblendet von annehmbar auf gut wechseln, sondern die Schärfe nimmt mit jeder Blendestufe einfach flächig zu. Schon offenblendig sieht es gut aus und wird letztlich mit jeder Blende nochmals besser.
Bei der Brennweite war ich zunächst etwas skeptisch und hätte mir eher ein 24mm (35mm KB) vorgestellt – der Klassiker bei den WW Festbrennweiten. Ich muss inzwischen sagen, dass Sigma hier ein gute Wahl getroffen hat, denn die 16mm lassen sich sehr flexibel einsetzen. Es geht Landschaft, aber auch gut Innenräume, People, Available Light und sowie natürlich Architektur. Das Sigma wird ja gerne mit dem Samyang 12mm verglichen, aber eine 12mm Brennweite geht eigentlich nur für Landschaft und Astro so richtig gut. Schon bei Architektur ist es mit den Verzerrungen so eine Sache und mir persönlich ist der Superweitwinkel manchmal auch zuviel, da die Linse von Hause aus viel Dramatik ins Bild bringt.
Ich hatte jetzt ein Jahr lang konsequent nur mit Zooms gearbeitet – dem klassichen Reise-Dreigestirn aus 10-18, 16-70 und 55-210 – aber das Sigma macht wirklich Laune offenblendig bei 1.8 oder 2.0 zu arbeiten. Ich sehe schon, sollte doch mal in eine Vollformat Knipse investiere
In der Vergangenheit hatte ich bereits mit 50mm, 60mm und 28mm Festbrennweiten gearbeitet, wobei mir letzlich doch immer der das dämlich Front-/Backfokus Problem der DSLR’s die Freunde vermiest hatte – sprich zuviel Ausschuss durch nicht optimalen Fokus!
Zum Glück ist dieses für mich nun Technikgeschichte: Gemessen wird am Sensor und nur wenn der AF sitzt, wird das Bild gemacht. Hierzu noch der Hinweis, nein es gibt kein 2,0er Blendenfokus-Problem beim Sigma. In der Kamera die Auslösepriorität auf AF stellen und dann sitzt auch der Fokus. Augen-AF der Sonys funktioniert übrigens auch perfekt mit dem 16mm.
Gibt es was negatives zu sagen? Vielleicht der matte Kunststoff zwischen Bajonett und dem Fokusring sieht etwas ‘günstig’ aus. Metalltubus wäre schicker gewesen. Die Größe geht noch in Ordnung – baut in der Länge wie ein 18-105 von Sony.
Und jetzt warten wir noch auf ein natives Emount 18-35mm? Eine Adapterlösung kommt mir nicht ins Haus…
john
Erstmal zur Bildqualität:
Im Allgemeinen ist die Bildqualität des Objekts ausgezeichnet. Es lässt sich ohne Einschränkungen bei Offenblende verwenden. Zur Bildqualität:
Positiv:
– Sehr gute Schärfe
– Gute Korrektur der chromatischen Abberationen, vor allem wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein f1.4 Objektiv handelt
– Keinerlei Probleme mit Flares/Ghosting
Neutral:
– Vinettierung ist recht stark, ist aber bei einem Objektiv dieser Art auch zu erwarten.
Negativ:
– Laut Sigma handelt es sich bei der “Contemporary” Serie für Spiegellose Kameras um eine Serie die generell mit der “Art” Serie vergleichbar sein soll. Eine einzige Ausnahme, die auch mit dem 30mm f1.4 geteilt wird ist die Verzerrungskorrektur. Hier wird eine Softwarekorrektur vorausgesetzt was man auch merkt. Bei dem 16mm f1.4 ist die Verzerrung zudem etwas komplex (Wellenförming), was heißt, dass eine vollständige Korrektur mit den gängigen Tools (z.B. Verzerrung-Slider in Lightroom) nicht möglich ist. Dies fällt generell kaum auf, kann aber bei bestimmten Motiven wie Architektur problematisch sein. Für manche Käufer ist es sicherlich empfehlenswert erstmal zu warten bis Korrekturprofile zur Verfügung stehen.
Nicht getestet:
– Komakorrektur. Werde ich nachtragen wenn ich hier mal anständiges Wetter bekomme.
Nun habe ich zwar oben mehr zu den negativen als den positiven Punkten geschrieben, aber ich möchte anmerken, dass es sich hierbei um Meckern auf hohem Niveau handelt. Von der Bildqualität her gehört das Sigma ohne Zweifel zu den besten APS-C Objektiven in diesem Brennweitenbereich und ist kaum mit Alternativen wie dem nativen 16mm f2.8 oder dem 16-70mm f4.0 Vergleichbar.
Und zum Rest:
Das Objektiv ist sehr gut gefertigt. Das Äußere des Gehäuses besteht aus einer Kombination aus Metall und Plastik was für eine angenehme Haptik sorgt. Manuelle Fokussierung ist (für ein by-Wire System) solide, sowohl von der elektronischen Kopplung wie auch von der Mechanik des Fokusrings her. Die größte Schwächen des Objektivs sind für mich die physikalischen Dimensionen. Für ein Objektiv für spiegellose APS-C Kameras ist das Objektiv so klobig und schwer, dass man hier kaum noch Vorteile gegenüber einer DSLR hat. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, das Objektiv vor dem Kauf in einem Geschäft auszuprobieren um sicherzustellen, dass man damit keine Probleme hat. Wer hier allerdings dann auch ein Auge zudrücken kann, bekommt hier die Option eines Objektivs mit ausgezeichneter optischer Leistungsfähigkeit bei einem sehr fairen Preis.
Klaus Trophobie
Ein Weitwinkel darf in keiner Kameratasche fehlen, dabei ist es egal ob für Photo oder Film.
Ich bin generell ein großer Fan der Sigma Objektive, da diese in meinen Augen mit das Beste Preis-/Leistungsverhältnis aufweisen. Die Qualität ist herausragend, das Gehäuse ist aus Metall (leider konnte ich nicht herausfinden ob aus Magnesium, Aluminium oder etwas anderem) und die Linsen aus TSC. TSC ist laut Sigma ein thermisch stabiler Verbundstoff, welcher sich bei Temperaturschwankungen nur marginal ausdehnt oder zusammen zieht.
Am Bajonett selber befindet sich eine Spezialdichtung, welche das Objektivsystem Staub- und Spritzwasserdicht macht. Zusammen mit einer Spritzwasserdichten Kamera muss man hier also auch vor leichtem Regen keine Angst haben. Dennoch empfiehlt sich ein separater Regenschutz, wenn man im nassen aktiv sein möchte.
Das 16 mm wird an einer Sony a6400 verwendet, dadurch ergibt sich eine effektive Brennweite von ca. 24 mm. Bisher hatte ich das Objektiv aber nur im Einsatz für Videos. Der Autofokus selber ist leise, schnell und akkurat. Das kommt aber auch darauf an wie gut der Autofokus der Kamera ist. Einen miesen Autofokus kann auch diese Objektiv nicht ausgleichen.
Apropos Autofokus: Dieser ist Innenliegend und “Focus by wire”.
Das bedeutet, dass sich der Fokusring (welcher sich sehr gut bedienen lässt) ohne Anfang oder Ende durchgängig drehen lässt. Hier erfolgt also keine Lineare Fokusverstellung über den Ring, sondern elektronisch variabel. Dabei ist die Schärfeebene davon abhängig, mit welcher Geschwindigkeit der Ring gedreht wird unabhängig davon wie weit er gedreht wird!
Das wird vor allem dann zum Problem, wenn man im Film eine Wanderung der Schärfeebene erreichen möchte. Bei einem, herkömmlichen Fokusring muss man sich nur merken wie weit man den Ring drehen muss und kann anhand der Drehgeschwindigkeit die Geschwindigkeit des Verlaufs beeinflussen. Mit einem Focus by wire Ring muss man sich nicht nur den Weg merken, sondern auch die exakte Geschwindigkeit. Denn dreht man bei gleicher Strecke langsamer, wandert die Schärfeebene nicht bis zum gewünschten Punkt, dreht man schneller schießt die Schärfeebene über das Ziel hinaus. Um Produkte oder B-Roll zu fillmen kann man auf das Objekt scharf stellen, das ganze unscharf werden lassen und rückwärts abspielen. Bei Filmaufnahmen wie letztens das Musikvideo kann man dies nicht wirklich so umsetzen und benötigt Erfahrung, Timing und eine Portion Glück.
Wer man sich dessen aber bewusst ist und damit leben kann, für den sind die Sigma Contemporary Objektive das Maß aller Dinge. Zumindest für mich! Denn das Objektiv ist scharf. Also wirklich richtig scharf! Und das bereits ab Blende 1.4! Natürlich bewegt sich der Sweetspot wie bei den meisten Objektiven zwischen 2.8 und 4, aber dennoch ist die Leistung bei Offenblende beachtlich.
Ok, es gibt keinen eingebauten Bildstabilisator. Aber bei diesem Lichtstarken Objektiv kann man auch darauf verzichten. Im übrigen bin ich sowieso kein Freund der eingebauten Bildstabilisatoren, denn diese treiben den Preis nach oben. Ich lege dafür lieber viel mehr wert auf eine anständige Optik, denn was bringt mir ein Bildstabilisator, wenn die Ablichtleistung am Ende enttäuscht?
Ich habe mir lange überlegt, ob ich dem Objektiv 4 oder 5 Sterne geben soll, denn der Focus by wire gefällt mir hier definitiv nicht, bzw. erschwert mir einige kreative Möglichkeiten beim filmen. Aber in Anbetracht des Preises, der Leistung und Verarbeitung gebe ich dem Objektiv 5 Sterne.
Auch weil es möglich ist durch Sigma einen MFT Anschluss anbringen zu lassen. So könnte man bei einem Wechsel auf eine Kamera mit MFT Mount (wie die Blackmagic Pocket 4K) die Objektive weiter verwenden. Wichtig ist nur zu bedenken, dass das Objektiv nur dann an einem Vollformat Sensor genutzt werden kann, wenn die Kamera den Crop Modus unterstützt, ansonsten hätte man eine starke Vignette zu erwarten.