Description
- 24 megapixel full-frame sensor, ISO sensitivity 100-51200
- 51 AF points and 273 AF points in live view
- Up to 7 fps and up to 12 fps in silent mode and live view
- 4K UHD video with 30p, N-log, HLG support
- 2 memory card slots for SD UHS-II cards











Jon Arbuckle
Ich hab von meiner D7100 auf die D780 aufgerüstet. Diese war schon gut – und man hat alles Gute daran behalten und verbessert.
Jetzt zahlt sich aus daß ich fast ausschließlich FX Objektive gekauft habe.
Selbst DX Objektive kann man weiterverwenden, das eingeschränkte Bildfeld kann per Einstellung im Sucher maskiert werden.
Für jeden der aufrüsten will ist die D780 die Kamera der Wahl.
Immer gern
Der Artickel war vor vier Tagen vier Euro günstiger. Wohl Tagesabhängig.
Sascha Hoeppner
Die D780 ist ein tolles Gerät. Ich habe lange gehadert, weil ich eine D750 besitze, aber der Kauf hat sich trotzdem gelohnt. Die Vorteile gegenüber der D750:
(1)
Das Wichtigste vorne weg: Die D780 hat zwei Möglichkeiten der Auslösung. Einerseits ist sie eine klassische Spiegelreflex-Kamera (und als solche auch ein wenig schneller als die D750), andererseits verfügt die D780 aber auch über einen elektronischen Verschluss, den Nikon aus den neuen Spiegellosen entlehnt hat. Dieser ermöglicht eine lautlose Auslösung und eine sehr viel schnellere Schuss-Kadenz in puncto Serienbild. Was die D780 von einer “echten” Spiegellosen unterscheidet, ist aber das Fehlen eines elektronischen Suchers. Hierfür steht nur das Hauptdisplay zur Verfügung, was aber als Touchscreen immerhin den Vorteil bietet, durch Fingerdruck fokussieren und sogar auslösen zu können.
(2)
Eine gefühlt etwas bessere Bildqualität. Die D780 verfügt über eine neue Sensor-Technik, die für eine bessere Abbildungsleistung und ein deutlich besseres Rauschverhalten sorgt.
(3)
Die Kamera ist in jeder Hinsicht schneller. Der Prozessor der D750 ist ganz ok, erzeugt aber hin und wieder Verzögerungen bei der Navigation im Menü. Das ist bei der D780 besser.
(4)
Der Akku der D780 (EN-EL 15b) besitzt eine wesentlich größere Kapazität. Ich habe inzwischen etwas über 1.000 Bilder geschossen (Jpg in maximaler Qualität und Größe), und der Akku ist noch bei 40% (Erste Ladung). Leider kosten die Akkus um die € 150,–, und man hat ja gerne mehrere. Allerdings kann man die alten Akkus der D750 (EN-EL 15c) weiter verwenden. Die neuen Akkus haben den Vorteil, dass man sie über ein USB-Kabel laden kann. Ein Ladegerät ist aber natürlich dabei.
(5)
Die D780 unterstützt SD-Speicherkarten der neusten Generation, die extrem schnell sind. Man kann aber die alten weiter benutzen, ich finde diese auch schnell genug.
(6)
Das Design ist nur leicht verändert. Die D780 sieht einen Hauch modernen aus, die Bedienelemente sind fast gleich. Es gibt eine neue extra ISO-Taste auf der rechten Schulter für den Zeigefinger, auf der Rückseite sind rechts ein paar Tasten verlegt worden. Wer die D750 kennt (oder ein Vorgänger-Modell), kommt schnell damit klar.
(7)
Die Funktionalität hat zugenommen. Es gibt zum Beispiel mehr Bild-Programme in der Picture Control Configuration, manche davon sind sogar ganz brauchbar, wenn man Lust hat, herumzuspielen.
(8)
Der Autofokus ist besser als bei der D750. Er arbeitet schnell und exakt, und das gilt auch für die Motivverfolgung. Fliegende Vögel sind also kein Problem. Die Gesichtserkennung arbeitet einwandfrei und fokussiert automatisch auf das der Kamera zugewandte Auge.
(9)
Das Display ist etwas besser von der Auflösung und bietet auf Wunsch eine Fülle von Informationen, die man einblenden kann. Darüber hinaus kann man die Kamera auch über das Touchdisplay steuern, was sehr schnell und übersichtlich ist. Wie bei der D750 ist das Display klappbar nach oben und unten. Aufnahmen über Kopf oder aus der Froschperspektive sind damit sehr bequem möglich.
Insgesamt bin ich rundum begeistert von der D780. Für € 1.899,– bekommt man sehr viel Technik und eine hervorragende Bildqualität.